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Montag, 7. Dezember 2015

"Eine Runde um Moorbad Harbach - Teil 1"


Die Tour im Überblick

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Beschreibung der Tour 

Tourtag:

04.12.2015

Anreise:

Per Bus von Gmünd erreichbar

Streckenlänge / reine Gehzeit ohne Pausen: 

rund 13,5 km / rund 3:30 Stunden für Erwachsene

Beste Zeit für die Tour: 

Prinzipiell ist die Wanderung ganzjährig möglich, bei viel Schnee und Eis macht es aber keinen Spaß. Da ein Großteil der Runde durch schönen Hochwald führt, ist auch an heißen Sommertagen für Kühlung gesorgt. Wer die Infrastruktur von Harbach nützen möchte, sollte besser in der warmen Jahreszeit kommen.

Route: 


Quelle: ape@map desktop (c) Onyx Technologie OG 2015



Beschreibung Streckenstück
Entfernung
Ausgangspunkt ist der Parkplatz beim Xundwärts-Parcours vor dem Kurhaus. 0m



Wir wandern etwa 200 m die Straße Richtung Lauterbach entlang und biegen rechts in die Zufahrt zum Kurhaus ein. Bei der Infotafel beginnt der "Ohynaweg" Nr. 16 (in der Kompass-Wanderkarte als Weg 6 eingezeichnet), dem wir Richtung Rotes Kreuz folgen. Auf einer langen, langen Forststraße marschieren wir stetig bergauf. Fichtenhochwald, immer wieder von Buchen durchsetzt, begleitet uns, man hört nur das Zwitschern der Vögel. Der Wald ist durch Eis, Dürre, Borkenkäfer und Sturm gelichtet und geschwächt, immer wieder liegen gestürzte Bäume neben dem Weg, durch die Forstarbeiten sind die Wege oft matschig. Bis zum Roten Kreuz bringen wir rund 200 Höhenmeter hinter uns. 4,2km





Beim Roten Kreuz treffen wir den "Hubertusweg" Nr. 18 (in der Kompass-Wanderkarte Weg 8). Wir folgen ihm auf einem Steig Richtung Xundwärts-Parcours. Nach etwa 400 m weist ein Holzschild zur Hubertushütte, einem kleinen Blockhaus mit Rastbank mitten im Heidelbeergestrüpp. Wir folgen dem Pfad und halten uns nach der Hütte durch die kniehohen Heidelbeerstauden hinunter zur Forststraße. Wo der Asphalt beginnt, blickt man hinüber zu den Häusern an der Eselkopfwiese. An der Straße halten wir uns rechts und befinden uns bereits in Hirschenwies. Hier kann man einkehren (sofern eins der beiden Gasthäuser geöffnet hat), Kristallglas shoppen oder den Xundwärts-Parcours absolvieren.
5,5km






Hier wechseln wir nun auf den "Nebelsteinweg II" Nr. 21 (in der Kompass-Wanderkarte Weg 11). Er führt uns an den Fischteichen der Pension Nordwald vorbei, wendet sich beim nächsten Haus nach rechts und führt stetig ansteigend durch dichten Wald über die Eselkopfwiese bis zur Straße über den Nebelstein, auf dieser Seite des Berges eine wunderschöne Sandstraße wie aus alten Zeiten. Wir folgen der Straße noch etwa 1 km bergauf bis zur Zufahrt zur Nebelsteinhütte knapp unter dem Gipfel. Wer möchte, kann den Nebelsteingipfel "mitnehmen", die AV-Hütte ist allerdings von November bis Ende März geschlossen (also wieder kein Glück mit einer Einkehr!!). 8,8km




Wir bleiben auf der nunmehr asphaltierten Straße, bis nach etwa 500 m der "Nebelsteinweg I" Nr. 20 (in der Kompass-Wanderkarte Weg 10) sowie sämtliche Weitwanderwege nach links auf eine Forststraße abzweigen. Dieser Schotterstraße folgen wir nun über ein ehemaliges Hochmoor. Dieses heilkräftige Moor wird abgebaut und für Moorbäder und Moorwickel verwendet. Eine Tafel erzählt die Sage von der versunkenen Ortschaft Kienau, die wegen ihrer Verschwendungssucht unterging und an deren Stelle sich nun das Moor befindet. Bei den ersten Häusern von Maißen, wo auch die kleine Dorfkapelle steht, wendet sich der Weg nach links und führt an Einzelhäusern vorbei steil bergab bis zur Waldpension Nebelstein. Hier in Maißen verlässt uns nun der Wald, die Landschaft wird offen und sonnig.
11,3km






An der Waldpension vorbei wandern wir die Zufahrt hinunter durch den Märchengarten, kreuzen die Straße und gehen hinunter zum Hirschenwiesbach. Auf der anderen Seite folgen wir der Asphaltstraße auf dem "Moaßlaweg" Nr. 22 (auf der Kompass-Wanderkarte Weg 12) bis zur Holzmühle, wo sich endlich die Gelegenheit zur Rast bietet. Aber da sind wir schon fast wieder zurück an unserem Ausgangspunkt, der von der Holzmühle aus in wenigen Minuten erreicht ist.
13,4km












Interessantes entlang des Weges: 

Im Vordergrund steht bei dieser Runde der Naturgenuß: einsame Wälder und verstreute Siedlungen. Wer möchte, kann den Xundwärts-Parcour in die Tour einbauen, eine Runde durch den Märchengarten der Pension Nordwald drehen oder den Gipfel des Nebelstein erobern. In der Holzmühle gibt es kleine und große Tiere zu bestaunen, im Sommer lockt ein Badeteich.

Adressen und Informationen: 

Gasthaus Holzmühle, Lauterbach 40, 3970 Moorbad Harbach

Telefon: 02858/5239
E-Mail: info@holzmühle.at
Internet: www.holzmühle.at
Öffnungszeiten: Montag und Dienstag Ruhetag


Sonstiges

Die Gemeinde Moorbad Harbach liegt in einem Talkessel zwischen Nebelstein und Mandlstein an der tschechischen Grenze. Ab der Mitte des 17. Jahrhunderts gab es in Hirschenwies Glashütten. Zur Glaserzeugung war eine große Menge Holz erforderlich. Noch heute sind etwa 68% des Gemeindegebietes bewaldet, die Glaserzeugung hat sich nach einem starken Einbruch auf Bleikristall spezialisiert, es gibt heute noch zwei Glasschleifereien. Das Heilmoor aus den Hochmooren rund um den Nebelstein wird im Kurhaus Moorbad Harbach therapeutisch verwertet. Durch den Kurbetrieb gibt es ein gutes touristisches Angebot und ein weit verzweigtes Wandernetz.

Links: 

Gemeinde Moorbad Harbach
Nebelsteinhütte
Moorheilbad Harbach



 

Sonntag, 12. Juli 2015

"Etappe 1 Nord-Süd-Weitwanderweg 05: Vom Nebelstein nach Karlstift"


Die Tour im Überblick

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Beschreibung der Tour 

Tourtag:

11.07.2015

Anreise:

Postbus Linz-Gmünd mit Haltestellen in St. Martin und Karlstift, von dort mit dem Taxi zum Nebelstein

Streckenlänge / reine Gehzeit ohne Pausen: 

rund 13,5 km / rund 4 Stunden mit Kindern, rund 3:30 Stunden für Erwachsene

Beste Zeit für die Tour: 

Zu jeder Jahreszeit bieten sich andere Eindrücke. Im Sommer für Kinder besonders geeignet (Beeren, Pilze, Blumen, Tiere), im Winter bei Schnee zauberhaft, allerdings teilweise durch Glätte schwer zu begehen.

Route: 

Quelle: ape@map desktop (c) Onyx Technologie OG 2015


Beschreibung Streckenstück
Entfernung
Startpunkt ist der Gipfel des Nebelstein (1017m), ein Knotenpunkt vieler Wanderwege im nördlichen Waldviertel. Bei schönem Wetter reicht der Blick von Tschechien über das Waldviertel bis zu den Voralpen. 0m


Nach kurzem Stück bergab erreicht man die Nebelsteinhütte (Schutzhaus , 1. Stempel für die Wandernadel).
150m

Der Wegmarkierung folgend durch den Wald hinab erreicht man bald die Straße Harmanschlag-Hirschenwies.
500m

Dort links halten und nach 150m rechts in den Wald hinab auf eine Forststraße.
650m

Nach kurzer Zeit links vom Weg Stein mit Tafel "Himmelreich" (an dieser Stelle standen einmal zwei Häuser, die durch einen Brand zerstört wurden).
800m

Die folgende Forststraße querend weiter auf einem Steig, immer wieder am Waldrand entlangwandernd zur Ortschaft Althütten, wo man auf einen asphaltierten Weg trifft, der wieder in die Straße Harmanschlag-Hirschenwies mündet.
1,2km

Hier rechts halten und nach ca. 350m abermals Stein mit Informationen zur Glashütte Althütten. Gleich darauf rechts eine Fahrstraße hinein, die leicht ansteigend zum Wald hinauf führt.
1,6km

Der Weg verläuft nun eben durch den Wald bis zu einer Wegkreuzung, wo man sich rechts hält (auch mit Wegnummer 72 bezeichnet). Wieder kreuzt man eine Forststraße, abermals rechts und man gelangt zur kleinen Siedlung Friedenstal.
2,8km


Der Weg führt nun gerade und leicht bergab auf eine Lichtung mit einem Bächlein. Links an einer kleinen Wiese vorbei hin zu einem Hochstand erreicht man neuerlich einen Waldweg, der kurz darauf in eine asphaltierte Straße mündet, wo man sich rechts hält und bald zu einem Haus kommt. Auf befestigter Schotterstraße weiter leicht bergab zu einem weiteren Haus. Hier teilen sich die nun bisher parallel laufenden Weitwanderwege 05 und 08 (Eisenwurzenweitwanderweg).
4,3km

Während der 08 nach links (SO) weiter geht, halten wir uns rechts (SW) und erreichen bald das ehemalige Eisenwerk (Haus) im Lainsitztal. Der Weg 05 führt streckenweise entlang der Route des neu konzipierten Lainsitztalwegs "L", der von der Quelle bis zur Mündung der Lainsitz in die Moldau verläuft.
4,7km

Nach dem Eisenwerk führt eine Holzbrücke über die Lainsitz, der Weg steigt nach rechts leicht in einen Wald, wo links und rechts des Weges zahlreiche Granitblöcke zu finden sind. Bald schon erreicht man die asphaltierte Straße nach Joachimstal, wo man sich rechts hält.
5,4km

Nach ca. 800m links die Straße verlassend gelangt man auf eine Privatstraße, der man nun für weitere ca. 900m folgt. Man trifft einen Fahrweg, wo man sich links hält.
7,1km


Große alte Ahornbäume säumen den Weg, der stetig steigend entlang des Einsiedelbachs in das Einsiedeltal leitet. Meist ist der Bach ganz nahe am Weg, munter plätschernde Kaskaden und kleine Felseninseln animieren im Sommer zu kühlen Fußbädern. Links und rechts wachsen im Sommer Heidelbeeren und Walderdbeeren, und auch Schwammerlsucher kommen auf ihre Kosten. Nach rund 4,7km passiert man einen auf der linken Wegseite befindlichen alten Kilometerstein (Inschrift 1 km), der uns das baldige Ende der Wanderung anzeigt.
11,8km

Nach weiteren rund 400m öffnet sich der Wald. Vom Wintersportzentrum Aichelberglifte führt die nun asphaltierte Ahornallee bis kurz vor die Kreuzung mit der B38 und leitet rechts einbiegend auf einer Nebenstraße zum Ziel der Wanderung - dem Gasthaus Zeiler in Karlstift (2. Wanderstempel).
13,2km


Interessantes entlang des Weges: 



Adressen und Informationen: 

Gasthof Zeiler, 3973 Karlstift 36

Telefon: 02816/235
E-Mail: zeiler.j@aon.at
Öffnungszeiten: Donnerstag ab 14 Uhr geschlossen, Samstag Ruhetag.

Sonstiges

Will man die Tour nicht als Weitwanderetappe gehen, so empfiehlt es sich, das Auto beim Gasthof Zeiler zu parken und sich mit dem hauseigenen Taxi zum Nebelstein führen zu lassen (Kosten 2015: 32€).

Gasthäuser gibt es am Start- und Endpunkt, entlang des Wegs jedoch keine Einkehrmöglichkeit.

Die Strecke ist übrigens fast durchgehend als Mountainbike-Route beschildert (Nebelsteinstrecke, Nordwaldstrecke).


Links: 

Nebelsteinhütte
Karlstift
Der Weg entlang der Lainsitz