Sonntag, 18. Oktober 2015

"Durch den Naturpark Nordwald"


Die Tour im Überblick

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Beschreibung der Tour 

Tourtag:

09.10.2015

Anreise:

Von Linz über Freistadt, von Gmünd und Zwettl per Bus erreichbar

Streckenlänge / reine Gehzeit ohne Pausen: 

rund 8 km / rund 2:30 Stunden für Erwachsene

Beste Zeit für die Tour: 

ganzjährig möglich, die Blockhütte ist allerdings nur von Mai bis Oktober geöffnet

Route: 

Quelle: ape@map desktop (c) Onyx Technologie OG 2015


Beschreibung Streckenstück
Entfernung
Startpunkt ist der große Parkplatz am Ortsende von Bad Großpertholz. Wir folgen der Beschilderung "Naturparkweg" im Uhrzeigersinn. 0m



Der Weg verläuft zunächst parallel mit dem Weitwanderweg 08 und dem Niederösterreichischen Landesrundwanderweg. Wir queren die B41 und folgen einer asphaltierten Straße bis zur letzten Siedlungstrasse. Ab hier auf Wiesenwegen durch die typische Landschaft des Nordwalds, bis uns am Rand eines Wäldchens der 08er verlässt und wir uns gut beschildert nach rechts halten. 1,0km

Bei einer kleinen Kapelle dreht der Weg scharf nach links Richtung "Blockhütte" Nahe der ersten Häuser von Scheiben wiederum links auf einen wunderschönen Karrenweg, dann rechts ab auf einen Steig. Durch lichte Birkenwäldchen umwandert man Scheiben auf grasbewachsenen Wegen bis zum Steingebilde des "Bärenkopfes".
2,2km




Beim "Bärenkopf" verlassen wir den Rundweg und folgen den Holzschildern nach links Richtung "Tiergehege". Zwischen schönen Granitformationen liegen ein Erlebnisspielplatz, Grillplätze und Tiergehege mit Zwergziegen, Mufflons, Eseln und Steinböcken. Bei den Tiergehegen kann man um 1€ Futter für die Tiere kaufen, was besonders die Zwergziegen freut. Es gibt auch ein WC. An den Gehegen entlang führt der Weg (kurz auch der "Obstle(h)rpfad") Richtung "Warzenstein" und zur Blockhütte Naturpark Großpertholz. Die Hütte ist von Mai bis Oktober geöffnet und lädt zur Einkehr ein. Hinter der Hütte liegt ein Kinderspielplatz, es gibt auch hier Grillplätze. 3,1km




Wir queren nun die Straße und folgen einem Asphaltweg bergauf entlang der Markierung 80, 81 und 82. Hier befinden wir uns quasi "Auf dem Holzweg", einem Baumlehrpfad, der die beiden Naturparkorte Bad Grosspertholz und Karlstift verbindet. Bei der Wegkreuzung kurz vor den sogenannten Kitzlerhäusern folgen wir der Markierung 81 und 82 ("Aussichtsturmweg") nach links auf einem Karrenweg in den Wald.
3,3km




Durch wunderschöne, mit Granitfelsen durchsetzte Schwammerlwälder führt unser Weg stetig bergauf. Nach etwa 500 m verlässt der Aussichtsturmweg die Markierung 81 und wendet sich nach rechts. Bald gelangen wir zum Aussichtsturm, der gegen eine kleine freiwillige Spende zu besteigen ist und einen wunderschönen Blick über den Nordwald bietet. Der Turm ist ganzjährig geöffnet.
4,0km



Am Turm vorbei folgen wir dem Aussichtsturmweg bergab zurück zu den Kitzlerhäusern. Bei der uns bereits bekannten Weggabelung halten wir uns nach links und folgen dem Naturparkweg oberhalb von Scheiben durch granitdurchsetzte Wälder zum Bettelweibstein. Der Sage nach soll eine Bettlerin, die überall herzlos abgewiesen worden war, den Stein angefleht haben, wenigstens er möge barmherzig sein, woraufhin der Stein weich wurde und die Bettlerin aufnahm. Aus diesem Schlaf erwachte sie nicht mehr. Bei der Kreuzung mit dem Wanderweg 83 halten wir uns links Richtung "Kurhotel". 4,9km



Durch Föhrenwald wandern wir hinunter zur B41, auf der anderen Straßenseite über eine Holzstiege in den Straßengraben und über die Wiese zur Gedenkkapelle für die 1936 nahe dieser Stelle ermordete Postbeamtin Anna Freitag. Bei der Kapelle auf einer Schotterstraße links der Markierung 83 folgend. 5,3km



Jetzt folgen wir einer langen Forststraße immer leicht bergab, bis sich der Wald öffnet und den Blick auf die Häuser von Bad Großpertholz freigibt. Zuletzt auf einem asphaltierten Güterweg zwischen Kuhweiden in den Ort und am Kurhotel vorbei zurück zu unserem Ausgangspunkt. 8,3km



Interessantes entlang des Weges: 

Der Naturpark Nordwald bietet neben wunderschöner Natur auch einige schöne Steinformationen und natürlich mit Spielplätzen und Tiergehegen auch Interessantes für Kinder.

Adressen und Informationen: 

Blockhütte Naturpark Nordwald

Telefon: 0650/75 18 171 Roland Wagner
E-Mail:
Internet:
Öffnungszeiten: 1. Mai bis 26. Oktober, Mittwoch bis Freitag 14:00-19:00, Samstag, Sonntag und Feiertag 10:00-21:00; bei Regen geschlossen


Sonstiges

Der Naturpark Nordwald umfasst eine Fläche von 750 ha zwischen Bad Grosspertholz und Karlstift und erstreckt sich über dichte Nadelwälder und Hochmoore.
DerAussichtsturm ist ganzjährig geöffnet, auch die Tiergehege sind das ganze Jahr über zugänglich. Für Tierfutter und Turmgebühr sollte man 1-Euro-Münzen dabei haben.


Links: 

Gemeinde Bad Grosspertholz
Naturpark Nordwald



 

Samstag, 10. Oktober 2015

"Etappe 3 Nord-Süd-Weitwanderweg 05: Von Liebenau nach Arbesbach - Variante über das Tannermoor"


Die Tour im Überblick



Beschreibung der Tour 

Tourtag:

27.09.2015

Anreise:

Postbus nach Liebenau von Linz mit Umsteigen in Freistadt, nach Arbesbach von Linz und Zwettl.

Streckenlänge / reine Gehzeit ohne Pausen: 

rund 18 km / rund 5:15 Stunden mit Kindern, rund 4:30 Stunden für Erwachsene

Beste Zeit für die Tour: 

Frühjahr bis Herbst, im Sommer Bademöglichkeit im Rubener Teich

Route: 

 

Quelle: ape@map desktop (c) Onyx Technologie OG 2015



Beschreibung Streckenstück
Entfernung
Wir starten beim Liebenauer Landgasthof Hackl, wo wir die letzte Etappe beendet haben. 0m




Auf der gegenüberliegenden Straßenseite führt der Weg am Hotel Rockenschaub vorbei über eine Wiese bergab (Beschilderung 05, 170 und 37). Über Wald- und Wiesenwege zum Gehöft Kohlerwagner und auf der Hofzufahrt bis zur Straße Liebenau - Unterweissenbach. 2,5km

Wir halten uns links und folgen der Straße bis zum Güterweg Kleineisentorer. Rechts hinunter und über schöne Wiesenwege neuerlich zur Straße Liebenau - Unterweißenbach, der wir diesmal nach rechts folgen. Direkt bei den nächsten Häusern zweigt der Wanderweg nach links ab.
4,2km

Wiederum über idyllische Wiesenwege empor, vorbei an den Kräuterfeldern des Sonnenhofs, mit herrlichem Blick ins Land. Vom höchsten Punkt aus erblickt man bereits die Felsformation der Schneidermauer (1.010 m) im Tannermoor. Bei einem Gehöft mit Kapelle treffen wir den Burgen- und Schlösserweg.
4,8km




Hinter dem Haus über Wiesen und Weiden, vorbei an einem Marterl und den Ruinen eines alten Hauses, durch farnbewachsenen Wald bis zu einer Lichtung, wo man schon den Damm des Rubenerteichs, unseres nächsten Etappenziels, erblickt. Der Rubenerteich diente früher als Wasserreservoir für die Holzschwemme, heute ist er ein beliebter Naturbadeteich. Am Teich lockt der "Moortreff" mit Getränken und kleinen Imbissen. 6,3km













Nach einer wohlverdienten Rast überqueren wir den Damm und schwenken nach dem Teich nach links auf einen Sandweg ein. Wir verlassen nun den Weg 05 und nehmen die Variante durch das Moor, beschildert als "Moorwanderweg". Das Tanner Moor zählt zu den größten Latschenhochmooren Österreichs und wird ausschließlich aus Regenwasser gespeist. Der Moorwanderweg führt auf Knüppelpfaden durch lichte Birkenwälder ins Herz des Latschenhochmoores, wo man von einem Aussichtsturm das Moor in seiner ganzen Ausdehnung überblicken kann. Wer möchte, kann in der "Kuawaumpen" ausprobieren, wie sich Moorboden auf nackten Füßen anfühlt. Da im Moor keine Waldbewirtschaftung erfolgt, fühlt man sich manchmal wie im Urwald. Wir folgen dem Moorwanderweg bis zu den Granittürmen der Lehrmüller-Mauer.
9,0km










Nach einem Felsentor verlassen wir den markierten Weg und halten uns nach links durch steilen Wald bis zu einem Karrenweg, diesen nach rechts bis zu einer Häusergruppe ("Berger") und einem asphaltierten Güterweg, wo wir wieder auf den Weg 05 treffen. Die Routenführung hat sich allerdings verändert und weicht von der in der Kompass Wanderkarte eingezeichneten Route völlig ab. Die neue Route verläuft auf asphaltierten Güterwegen über das Gehöft Kleinreitbauer bis zum Grenzbach. Wir folgen allerdings der alten Route, bei der man einigen Orientierungssinn benötigt, da die Markierungen kaum noch vorhanden sind.
9,3km

Wir queren den Güterweg und halten uns am Haus vorbei Richtung Wald bis zu einem Fischteich. Dort überquert man einen kleinen Graben und geht weglos Richtung Süden durch den Wald, bis man eine breite Forststraße trifft, der man bis nach Kleintraberg folgt. Man findet am Weg immer wieder alte, kaum noch zu erkennende rot-weiße Markierungen der alten Route. Hier erblicken wir erstmals unser Tagesziel, die Ruine Arbesbach. Die Hofzufahrt führt zu einem Güterweg, bei dem wir wieder die Markierung 05 treffen.
11,4km





Am Güterweg rechts bergab, nach etwa 300 m biegt der Wanderweg im spitzen Winkel nach links ab (Achtung: schlecht markiert) und führt in den Wald. Wir queren den Grenzbach und befinden uns ab jetzt in Niederösterreich. Der Weg führt leicht bergauf zur Streusiedlung Rammelhof und auf einer Sandstraße durch schöne Landschaft bis zu einer Gabelung, bei der wir uns rechts halten. 13,0km

Nach etwa 500 Metern treffen wir erneut einen asphaltierten Güterweg, der uns am Hasenhof vorbei zu einem weiteren Gehöft führt. Immer wieder kommt der Stockzahn der Ruine Arbesbach in Sicht. Hinter dem Haus biegt unser Weg scharf rechts ab und endet abrupt vor einer großen Güllegrube. Wir laufen weglos über die Wiese hinunter und finden am Waldrand erneut die Markierung.
14,8km




Am tiefsten Punkt überqueren wir bei einem Bildbaum einen kleinen Bach und treffen leicht ansteigend eine Forststraße, die durch schöne Schwammerlwälder bis zum Beginn der Asphaltstraße führt. Ein Stück begleitet uns der Bären-Beeren-Weg, eine Art Waldlehrpfad mit Infos zu heimischen Beerenpflanzen.
16,7km







Rechts vom Weg steht ein alter Steinbackofen, in dem mehrmals im Jahr auch heute noch Brot gebacken wird. Wer möchte, kann den Abstecher über den Galgenberg nehmen und den gut erhaltenen Arbesbacher Galgen bestaunen. Wir hingegen folgen der Straße durch die Siedlung bergab zur B124 und ins Ortszentrum, wo wir uns im Gasthaus Kerschbaummayr unseren Wanderstempel holen. Wer möchte, kann noch die Ruine Arbesbach besichtigen. Wir empfehlen eine Einkehr in der Bäckerei und Konditorei Huber.
18,2km




Interessantes entlang des Weges: 

Rubenerteich und Tanner Moor, Ruine Arbesbach

Adressen und Informationen: 

Liebenauer Landgasthof Doris Hackl, 4252 Liebenau4

Telefon: 07953/81206
E-Mail: info@landgasthof-doris.at
Internet: www.landgasthof-doris.at
Öffnungszeiten: Dienstag und Mittwoch Ruhetag sonst immer ab 9.00h geöffnet.

Moortreff Liebenau

Telefon: 07953/81250
E-Mail: naturhof-berger@aon.at
Internet: http://www.moortreff.at
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10:00 - 18:00, bei Schlechtwetter geschlossen

Bäckerei / Cafe Huber Maria, 3925 Arbesbach 27

Telefon: 02813/237
E-Mail: info@huber-baecker.at
Internet:
Öffnungszeiten: MO - SA 6:00 - 18:30, SO 6:30 - 18:00

Sonstiges

Taxi in Liebenau
Moorführungen durchs Tanner Moor auf Anfrage


Links: 

Liebenau
Arbesbach
Kontrollstelle Kerschbaummayr
Kontrollstelle Reichard