Freitag, 9. Oktober 2015

"Von Schönau nach Prandegg - Weg 81"


Die Tour im Überblick

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Beschreibung der Tour 

Tourtag:

05.08.2015

Anreise:

Postbus Linz-Schönau im Mühlkreis MO bis FR

Streckenlänge / reine Gehzeit ohne Pausen: 

rund 14 km / rund 3:30 Stunden, mit Kindern rund 4:30 Stunden

Beste Zeit für die Tour: 

 Mai bis Oktober, an schönen Herbsttagen wunderbare Panoramablicke in die Voralpen

Route: 


Quelle: ape@map desktop (c) Onyx Technologie OG 2015


Beschreibung Streckenstück
Entfernung
Startpunkt ist die Kirche in Schönau im Mühlkreis. 0m



Die Hauptstraße entlang, der Markierung Weg 80 und 81 nach rechts in den Bachweg folgen, auch als Johannesweg und Burgen- und Schlösserweg markiert.
80m

Kurz nach dem letzten Haus am Bachweg gabelt sich der Weg, wir folgen der Markierung nach links Richtung "Herrgottsitz".
700m

Ein sandiger Fahrweg führt durch den Wald zum Bauholzbach, wo wir uns links halten (Reitwegmarkierung).
1,2km

Immer geradeaus am Waldrand, den Reitweg in einer Kehre verlassend, bis zu einem Güterweg, der zum Haus Lackner führt (jetzt auch mit Weg 83 bezeichnet).
2,3km

Wir folgen dem asphaltierten Güterweg durch eine Streusiedlung bis zum Gehöft Strasser, wo sich der Güterweg nach rechts bergab zum Gehöft Hausleitner wendet. Am höchsten Punkt bietet sich eine schöne Aussicht über das Mühlviertel bis zum Sternstein. Am Gehöft Hausleitner vorbei und gleich darauf rechts auf einen Sandweg bergab (mit Weg 15 bezeichnet).
4,2km



Über einen Wiesenweg zu einem Bach und auf der anderen Hangseite steil empor zu den Ortnerhäusern und der Landesstraße Bad Zell - Schönau. Die Straße queren und auf einem Wiesenweg weiter. Hier hat man erstmals das Ziel - die Ruine Prandegg - vor Augen.
5,2km



Im Wald bis zur Kreuzung mit einem Fahrweg, an der man sich rechts hält.
5,7km

In Serpentinen durch den Wald, nach einer Kurve rechts auf einen Steig, steil hinauf zur Taverne und Ruine Prandegg. Die Ruine Prandegg ist eine der größten Ruinen Oberösterreichs. Ein Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Ruine zu erhalten. Es gibt einen Rundweg durch die Burg, ein kleines Museum und eine sehr nette Taverne mit einem äußerst zuvorkommenden Chef im ehemaligen Meierhof. Sollte trotz der sehr flexiblen Sperrstunde einmal nicht geöffnet sein, gibt es eine "Notfalltankstelle", bei der sich durstige Wanderer und Radfahrer mit Getränken versorgen können. 6,8km





Nach der Burgbesichtigung folgen wir der Beschilderung des Johannesweges Richtung St. Leonhard, halten uns links (Markierung Weg 81) und umrunden in leichtem Auf und Ab auf einem sandigen Waldweg eine Kuppe, bis sich der Weg dann nach Osten dreht.
8,5km

In dem kleinen Weiler Kollnedt trifft man auf einen asphaltierten Güterweg und folgt diesem durch den Ort bis zur Kreuzung mit der Landesstraße Bad Zell - Schönau.
9,8km

Auf der Straße kurz links, dann gleich wieder rechts (Beschilderung Reiterherberge Kriechbaumer). Auf der nächsten Sandstraße links bergauf, beim nächsten Haus die Zufahrt zum Beerenland querend, durch den Wald stetig bergauf bis zu den nächsten Gehöften. Es eröffnen sich wunderbare Ausblicke über das Mühlviertel und die Donau bis zu den Voralpen.
11,2km



Auf dem asphaltierten Güterweg bis zum Parkplatz "Herrgottsitz", dort links auf einen Wiesensteig (Beschilderung Stoaningeralm / Herrgottsitz). Immer wieder schöne Blicke über das Land. Der Herrgottsitz ist angeblich eine alte Kultstätte und eine Station des Johannesweges. Zwei Drahtseile führen auf den großen Granitblock mit einer Opferschale.
11,6km



An Granitblöcken vorbei durch den Wald, immer der Markierung "Stoaningeralm" folgend, bis zur Bergstation der Sommerrodelbahn und über den Schiweg rechts der Lifttrasse steil hinunter bis zur Stoaningeralm (Buffet und Sommerrodelbahn). Schöner Blick auf die Ruine Ruttenstein.
12,6km

Von der Talstation zur Straße und dort rechts, nach dem Hirschgatter links einen Feldweg hinunter und kurz darauf wiederum links am nächsten Wildgatter entlang. Am Ende des Zauns auf einem Steig bergab durch den Wald bis zum Bach. Auf dem Fahrweg rechts, gleich darauf schließt sich die Runde zum Kreis und wir folgen dem bereits bekannten Bachweg zurück ins Zentrum von Schönau.
14,0km


Interessantes entlang des Weges

Ruine Prandegg, Sommerrodeln auf der Stoaningeralm, Johannesweg, wunderschöne Ausblicke

Adressen und Informationen: 

Taverne zu Prandegg, 4274 Schönau im Mühlkreis, Prandegg 3

Telefon: 0664/573 69 73
E-Mail: franz@taverne-prandegg.at
Internet: www.taverne-prandegg.at
Öffnungszeiten: 1.5.-31.10. MO bis DO 11:00-17:00, FR bis SO 11:00 bis lange nach Sonnenuntergang, den Rest des Jahres nur an den Wochenenden geöffnet

Stoaninger Alm, 4274 Schönau im Mühlkreis, Steiningerberg 3

Telefon: 07261/7443, 0664/410 77 85
E-Mail: office@stoaninger-alm.at
Internet: www.stoaninger-alm.at
Öffnungszeiten: Mai bis Oktober von FR bis SO, in den OÖ Sommerferien auch MI und DO ganztags

Sonstiges


In Schönau mehrere Gasthöfe, Einkehrmöglichkeit in der Taverne zu Prandegg und auf der Stoaninger Alm

Entlang der Route gibt es die Möglichkeit, Stempel für die "Almnadel" und die "Keltennadel" zu erwerben, entweder über einen Stempelpass oder digital über die kostenlose Almtour-App (auf Google Playstore und Appstore).


Links: 

Gemeinde Schönau im Mühlkreis
Ruine Prandegg
Taverne zu Prandegg
Stoaninger Alm
Der Johannesweg
Tourenkarte auf Bergfex

"Von Pierbach in den Naturpark Mühlviertel"


Die Tour im Überblick

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Beschreibung der Tour 

Tourtag:

01.09.2015

Anreise:

Mit den OÖVV von Linz aus per Bus erreichbar

Streckenlänge / reine Gehzeit ohne Pausen: 

rund 15 km / rund 4:30 Stunden für Erwachsene

Beste Zeit für die Tour: 

Frühjahr bis Herbst, an klaren Tagen schöne Blicke übers Land bis zu den Voralpen

Route: 

Quelle: ape@map desktop (c) Onyx Technologie OG 2015


Beschreibung Streckenstück
Entfernung
Die Tour beginnt am Marktplatz von Pierbach. 0m



Wir folgen der Straße durch den Ort und dann entlang der Markierung des Augenbründl-Rundwanderwegs durch ein kleines Flusstal nach Süden. Nach rund 700 m halten wir uns an der Gabelung rechts und folgen dem asphaltierten Güterweg in Serpentinen bergauf zu einem Bauernhaus. 1,3km

Der Weg trifft einen etwas größeren Güterweg. Entlang einer Haselnusshecke folgen wir der Beschilderung "Pechölstein" eine Wiese hinunter. Kurz vor dem tiefsten Punkt findet man den Pechölstein mit einer Infotafel.
1,4km



Nun unmarkiert über die Wiesen steil bergauf zurück zum Bauernhaus und einer oberhalb liegenden kleinen Kapelle. 1,6km

Von der Kapelle weg leitet der Wanderweg (ab jetzt auch als S7 markiert) in den Wald bis zum Augenbründl. Dieser Quelle im sogenannten Frauenwaldl wurden von alters her heilsame Kräfte zugeschrieben. Ab hier ist die Markierung schlecht.
2,2km



Kurz nach dem Augenbründl führt ein Steig (Markierungspfahl S7) nach rechts ab und steigt in steilen Serpentinen an. Fallweise wirkt der Steig wie ein Wildwechsel. Nicht abschrecken lassen, sondern weiter bergauf, bis der Steig bei einer großen Felsgruppe einen asphaltierten Güterweg trifft.
2,4km

Am Güterweg links halten, man erreicht nach kurzer Zeit wieder den markierten Weg mit der Abzweigung zur Zigeunermauer. 2,5km

Rechts empor in den Wald, der Steig führt zur imposanten Felsgruppe der Zigeunermauer (Naturdenkmal). Angeblich hätte hier das fahrende Volk Station gemacht, auch der Räuberhauptmann Grasl soll hier Unterschlupf genommen haben. 2,8km



Ab der Zigeunermauer ist der Weg besser markiert und beschildert. Wir folgen der Markierung S7 und S8 den Hügel hinunter Richtung St. Thomas am Blasenstein. Der Steig trifft einen asphaltierten Güterweg. Wir halten uns links und folgen der Straße, bis der Wanderweg nach rechts abbiegt. 3,2km

Auf einem Steig bergab bis zu einer etwas größeren Straße. Bei der Kapelle wieder rechts ab, der Wanderweg kürzt hier eine Straßenbiegung ab und trifft nach etwa 300 m erneut die Straße. Dieser folgend erreicht man die Landesstraße St. Thomas - Pierbach.
4,0km

Bei der Zufahrt zum Gehöft Plaimer rechts hinauf, kurz vor dem Haus links über die Wiese und in den Wald, bis man wieder auf die Landesstraße trifft. Nach rund 500 m entlang der Straße zweigt kurz vor der ersten Zufahrt in den Ort St. Thomas ein kleiner Steig scharf nach rechts ab. Steil bergauf gelangt man in zwei Minuten zum sogenannten "Einsiedler- oder Phallusstein", einem großen Schalenstein.
.
5,0km





Zurück zur Straße und auf dieser durch den Ort bis zu Marktplatz und Kirche. Am Marktplatz findet man das Puppenhausmuseum mit angeschlossenem Café. Wer möchte, kann auch die Mumie des "luftg'selchten Pfarrers" in der Kirche besichtigen. Von der Kirche selbst bietet sich eine wunderschöne Aussicht über die Donau in die Voralpen.
5,7km

Auf dem selben Weg durch den Ort zurück bis zur Abzweigung der Wanderwege S8 und 150 nach rechts. An einem in Privatbesitz befindlichen Wackelstein vorbei durch den Wald zur Landesstraße, auf der anderen Straßenseite hinunter über die Zufahrt zum Guger Gut bis zu einer Gabelung.
6,3km

Wir halten uns links auf dem Weg S8 und folgen diesem bis zur Abzweigung zur "Bärenlucken".
7,2km




Der Steig zur Bärenlucken führt in 5 Minuten links zum höchsten Punkt, einer Felsgruppe, hinauf. Der Name Bärenlucken soll daher kommen, dass früher hier Bären gelebt hätten. Auf den Karten ist die Bärenlucken als Aussichtspunkt markiert, mittlerweile ist der Wald aber viel zu hoch gewachsen. Wieder zurück und auf dem Weg S8 weiter bis zur nächsten Gabelung.
8,1km




Wir halten uns rechts (S8, S9), gleich darauf wieder links am Gehöft vorbei und biegen nach dem Haus wieder links in eine Forststraße ein, die in langen Kehren stetig bergauf zur Ruine Klingenberg führt.
9,9km




Die Ruine Klingenberg ist ein verzauberter Ort. Sie wird gerade aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt. Ein privater Verein treibt Grabungen und Renovierungsarbeiten voran. Es gibt einen kleinen Rundweg durchs Gelände und einige Informationstafeln. Die Ruine stammt aus dem 11. Jahrhundert und gehört seit der Schließung des Stifts Waldhausen dem Linzer Domkapitel. Angeblich konnte belegt werden, dass es einen unterirdischen Gang von Klingenberg nach St. Thomas gab. Wunderschön ist der Blick. Er reicht in alle Richtungen über das gesamte Mühlviertel. Wir folgen weiter dem Weg S8 bis zum Forsthaus Klingenberg. Hier könnte man noch einen kurzen Abstecher zu einer weiteren Felsformation, den "7 Zinnen", einbauen.
10,9km







Ein kurzes Stück die Straße entlang und dann wieder auf dem Mittellandweg 150 nach links hinab zu einem Gehöft. Kurz nach dem Haus führt der Wanderweg nach rechts (Beschilderung Grabner Alm). Die Grabner Alm ist ein bewaldeter Hang mit vielen bemerkenswerten Felsformationen und einem spektakulären Schlingenbaum. Der Weg leitet über wunderschöne Weiden in den Hang, den man im Zickzack bis zu einem Güterweg durchquert. 12,2km





Links halten und bei der Zufahrt zum Gehöft Großberger rechts. Nun schließt sich bei der Zigeunermauer erstmals die Runde. Wir lassen die Zigeunermauer aber links liegen und laufen über die Wiese hinunter zur asphaltierten Straße und folgen der Markierung S7 in den Wald hinunter zum Augenbründl. 13km

Beinahe direkt beim Augenbründl zweigt scharf nach rechts ein Weg ab, der mit einem unscheinbaren Pfeil "Ruine Klingenberg" markiert ist. Der Weg führt leicht bergab durch den Wald zu einer Gabelung. 13,4km

Wir halten uns links, an einem alleinstehenden Haus vorbei und gelangen über Güterwege immer bergab zurück in das kleine Tal, durch das der Anstieg begonnen hat Die Runde schließt sich endgültig und wir gelangen talauswärts zurück nach Pierbach. 15,5km






Interessantes entlang des Weges: 

Viele schöne Felsformationen im Naturpark Mühlviertel, St. Thomas am Blasenstein mit der zu besichtigenden Mumie und dem Puppenhausmuseum, die Ruine Klingenberg, wunderschöne Blicke übers Land


Adressen und Informationen: 

Sonstiges

Die Wanderwege sind im Gebiet von Pierbach teilweise nur in eine Richtung markiert, oft sind die Markierungen schlecht oder gar nicht zu finden.

In Pierbach und St. Thomas gibt es Einkehrmöglichkeiten.


Links: 

Gemeinde Pierbach
Gemeinde St. Thomas am Blasenstein
Naturpark Mühlviertel
Puppenhausmuseum und Café St. Thomas